Kommunion-Vorbereitung
im Pastoralverbund Warburg

22.03.2021

Die Messe mitfeiern

Seien wir einmal ehrlich: Die Messe ist eigentlich eine Erwachsenenfeier und nicht auf Kinder ausgerichtet. Und trotzdem hat man Kinder Deines Alters angeschaut und gesagt: Sie sollen die Messe intensiver mitfeiern können und auch den Leib Christi empfangen dürfen.
Aber wie kannst Du die Messe gut mitfeiern? Denn es kann nur Dein Vorteil sein, wenn Du vor Deiner Erstkommunion auch schon andere Messfeiern erlebt hast und damit nicht alles neu für Dich ist. Es gibt Messen, die sind auf Familien ausgerichtet. Familiengottesdienste nennen wir sie. Guck doch mal, ob nicht auch irgendwo ein Familiengottesdienst angeboten wird, wenn Ihr in die Kirche gehen wollt. Vielleicht könnt Ihr ja dort hinfahren?
Ich hoffe, dass manche unserer Erklärungen schon mal hilfreich sind und sein werden. Ein bisschen zurück- oder auch vorblättern … Was Du verstehst, ist Dir nicht mehr fremd. Und was Du noch nicht verstehst oder besser verstehen möchtest – einfach Fragen stellen. Sprich mit Deinem KoVo-Paten, Deinen Eltern, Deiner Religionslehren / Deinem Religionslehrer, anderen Kommunionkindern … und such nach einer Antwort. Wertvoll ist es natürlich für uns, wenn Du Deine Fragen auch auf der KoVo-Seite teilst, gefundene Antworten beschreibst, Themen mitdiskutierst. Besonders, wenn wir Dinge nicht gut genug erklären: da brauchen wir Deine Rückmeldung! Und wenn Du gerade über einen Baustein der Messe nachdenkst – dann konzentriere Dich bei der Messe ruhig auch auf dieses Element. Freue Dich drauf, sei aufmerksam, wenn es kommt – und denk weiter drüber nach, wenn es vorbei ist. Nicht im Sinn von „das andere interessiert mich alles nicht“, sondern halt so lange es Dich fesselt.
Das Gotteslob oder ein anderes Gebetbuch zu Hilfe nehmen, wie wir es letzte Woche beschrieben haben, ist auch ein guter Weg. Du kannst Dich aber auch vorbereiten und den Evangelientext schon mal durchlesen und durchdenken. Das geht über diesen Link: “Schott”, aber auch über manche Apps …
Ich nutze Bibeltexte – und mit Evangelientexten geht das besonders gut – gern als Spiegel für mein eigenes Leben. Ich frage mich also: Kenne ich das auch, was da beschrieben ist? Hab ich so was schon mal erlebt? Was fällt mir aus meinem eigenen Leben zu dem Text ein? Und dann „unterhalte“ ich mich mit Jesus darüber. Ich erzähle ihm halt, was mir so einfällt – und dann werde ich auch ein wenig still. Oft verstehe ich in dem still-sein manches besser – vom Bibeltext, von meinem Leben … Das ist ganz unterschiedlich.
Manche Bibeltexte eignen sich auch, dass ich mir ein Wort, einen Satz herausschreibe und einige Zeit mit mir herumtrage. Ich lese den Text einfach immer wieder mal. Denk an ihn. Da fällt mir dann auch manches ein …

Wenn ich dann an der Messe teilnehme, kann ich viel besser zuhören. Manches von dem, was mir eingefallen ist, höre ich da. Oder mir wird etwas deutlich, was ich bis dahin noch nicht verstanden habe. Oder ich höre einen ganz neuen Gedanken. Oder …
Es gibt Messen, in denen mir hauptsächlich das Gespräch mit Jesus wichtig ist.
Es gibt Messen, in denen ich mich nicht ordentlich konzentrieren kann und schließlich denke: Von all den guten Gedanken, die heute bestimmt gesagt worden sind, habe ich keinen mitbekommen. Dann halte ich das Jesus hin und sage: Ich war da und habe Zeit mit dir verbracht. Heute muss das reichen, denn ich hab nicht mehr. Ganz ehrlich: Auch danach geht es mir besser.
Hast Du noch mehr Tipps und Ideen? Erzähl sie uns, wir sind ganz gespannt.

Was Du tun kannst:
- Leute fragen: Was bedeutet Dir die Messe? Nachdenken: Welche Erfahrungen habe ich schon mit der Messe gemacht?
- Mal eine Messe besuchen.
- Im Gotteslob die Abschnitte Nr. 582 - 591 angucken und in der Messe, soweit es geht, mitblättern.
- …

Lieber Gott,
lass mich die Messe immer besser verstehen. 
Du weißt, was mir daran noch schwer fällt … …
Du weißt auch, was mir daran gefällt …

Hilf mir, Neues zu entdecken
und immer tiefer zu verstehen,
wie Du mir begegnen möchtest,
bei mir sein willst.
Amen.

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15.03.2021

Die Heilige Messe

Die Messe nennen wir Heilig, weil sie etwas Besonderes ist, weil sie mit Gott zu tun hat – und weil sie uns heil machen soll. Mit „Messe“ bezeichnen wir den Gottesdienst, in dem die Eucharistie gefeiert wird. Hier feiert also ein Priester mit uns das Abendmahl Jesu.
Die Bezeichnung „Messe“ hat sie von ihren Schlussworten der lateinischen Messe (bis vor ca. 60 Jahren wurden lange Zeit alle Messen auf lateinisch, der Kirchensprache, gefeiert): „Ite missa est“, das bedeutet: „Geht, ihr seid gesendet“.
Die Messe ist also nicht etwas, was wir uns angucken oder anhören – sondern was wir mitfeiern und woraus wir einen Auftrag haben. Was wir dort verstehen, das dürfen und sollen wir in unser Leben VG hineinnehmen. Davon dürfen und sollen wir anderen Menschen erzählen. Das geht weiter.
Die Messe kennt vier Teile. Zuerst kommt die Eröffnung. Bei jeder Feier steht man ja erst mal ein bisschen zusammen, plaudert, erfährt, worum es heute geht, stellt sich auf die gemeinsame Feier ein. So ist das auch bei der Messe. Der Priester zieht mit den Messdienerinnen und Messdienern ein, beginnt die Feier mit dem Kreuzzeichen, benennt oft schon mal, worum es heute geht. Damit alle gut mitfeiern können, bedenken sie noch einmal kurz, was sie heute hindern könnte und bringen das mit dem Schuldbekenntnis oder mit den Kyrie-Rufen vor Gott. So hat man das übergeben und kann sich freuen und singt ein Loblied, dann spricht der Priester das Tagesgebet.
Darauf folgt mit dem Wortgottesdienst der zweite Teil. Uns werden Texte aus der Bibel verkündet und ausgedeutet. Die erste Lesung aus dem Alten Testament, ein Zwischengesang, die zweite Lesung aus dem Neuen Testament, das Halleluja-Lied (jetzt in der Fastenzeit fasten wir auch das Halleluja und nehmen einen anderen Ruf), und schließlich als Höhepunkt das Evangelium. Danach hilft uns der Priester, die gehörten Texte besser zu verstehen – und wir versuchen, sie in unser Leben hinein zu „übersetzen“. Wir bekennen unseren Glauben und beten in den Fürbitten für alle Menschen auf der ganzen Welt.
Nun schließt sich die Eucharistiefeier an: Die Feier des Abendmahls Jesu. Darüber haben wir ja letzte Woche schon viel nachgedacht. Mit dem Abschluss – na klar, schließen wir die Messfeier ab. Wir hören vielleicht noch ein paar Mitteilungen, empfangen den Segen und singen das Schlusslied.
Wenn Ihr ein Gotteslob habt, kannst Du ja mal die Nummer 582 aufschlagen. Ab da ist der Ablauf einer Messe aufgeschrieben mit allen Texten und vielen Möglichkeiten. Vielleicht magst Du mal in der Sonntagsmesse mitlesen! Ich habe das als Kind über eine längere Zeit sehr gern gemacht – man muss zwar bereit sein, zwischendurch auch mal weiter zu blättern (weil hintereinander mehrere Dinge zur Auswahl beschrieben sind), aber mit der Zeit kennt man sich aus und versteht einiges besser. Denn dort gibt es auch so manche Erklärungen.
Das Dumme ist nur, dass sie für Erwachsene geschrieben sind. Vielleicht hast Du ja ein Gebetbuch, in dem der Messablauf auch beschrieben und erklärt wird. Das ist vielleicht sogar noch besser zum Mitnehmen. Wenn es Dir gefällt, kannst Du es uns gerne empfehlen, wir freuen uns auf alle Vorschläge!

Was du tun kannst:
- Dir den Ablauf der Messe genauer durchlesen 
- Eine Messe mitfeiern - und alle Fragen, die Dir dabei kommen, stellen bzw. nach Antworten suchen
- Ich selber habe früher in Deinem Alter die Messe aus dem Gotteslob auch manchmal in meinem Kinderzimmer gefeiert. Ok, oft war sie dann schon nach der Predigt zu Ende, aber meinen ganzen Kuscheltieren haben meine Messen immer gut gefallen :-)
- Es gibt auch andere Gottesdienstformen. Welche kennst Du? Welche kennt Deine KoVo-Patin / Dein KoVo-Pate?
- Dein ganz eigenes Gebet aufschreiben

Admin - 10:51 | Kommentar hinzufügen

10.03.2021

Eucharistie

Auch das Wort „Eucharistie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Danksagung. Dass so viele „Kirchen-Worte“ aus dem Griechischen kommen, liegt an der Herkunft des Christentums. Jesus selber hat Aramäisch gesprochen – das war die Sprachen der Juden damals. Als sich das Christentum weiter ausbreitete, geschah das erst mal auf dem Gebiet des römischen Reiches. Die Sprache, die von den gebildeten Menschen damals gesprochen wurde, war Griechisch. So ähnlich, wie es jetzt mit Englisch ist: wenn sich Menschen aus unterschiedlichen Ländern unterhalten möchten, nutzen sie meistens Englisch. Eine andere Sprache, aus der auch viele Worte kommen, ist Latein – die Vorgängersprache von Italienisch, also die andere Sprache des römischen Reiches. Aber zurück zum Wort Eucharistie. Danksagung. Wenn Du Dich an das Abendmahl Jesu erinnerst. Da heißt es in der Bibel:
„Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (1 Kor 11, 23-24 EU). Dies erzählt der Priester, wenn er am Altar steht und mit uns die Messe feiert. Wir erinnern uns an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Wir Mitfeiernde schlüpfen gewissermaßen in die Rollen der Jünger. Der Priester tut das, was Jesus damals getan hat: Er nimmt das Brot, dankt Gott, bricht das Brot und wiederholt die Worte Jesu: Das ist mein Leib. Und so geschieht heute wieder das, was damals geschehen ist: In diesem Brot kommt Jesus zu uns. Er will uns nahe sein. Er will bei uns, in uns sein. Dieses gewandelte Brot bezeichnen wir nun auch als Eucharistie. Es sieht immer noch gleich aus, schmeckt gleich, riecht gleich, fühlt sich gleich an. Aber wir glauben: Es ist nun zum Leib Christi geworden. Christus ist ja der Ehrentitel für Jesus, wir sagen oft: Jesus Christus. Christus meint: Gesalbter. Wir drücken damit aus, dass Jesus eben mehr ist als ein Mensch. Er ist auch Gott, er ist der Gesalbte, der Erlöser, der Befreier.
Mit Leib meinen wir nicht nur den Körper. Leib meint den ganzen Menschen. Der „Leib Christi“ meint also den ganzen Jesus, der im Brot zu uns Menschen kommt. Wenn der Priester – oder ein Kommunionhelfer / eine Kommunionhelferin – den Gläubigen die Eucharistie reichen möchte, zeigt sie/er erst einmal das Brot und sagt „der Leib Christi“. Sie/er könnte auch sagen: „In diesem Brot kommt Jesus zu dir. Glaubst du daran?“. Die Empfängerin / der Empfänger sagt dann „Amen“, das bedeutet: So sei es. Es ist eine feierliche Bestätigung: Ja, das glaube ich. Ja, so ist das. In diesem Fall: Ja, in diesem Brot kommt Jesus zu mir.
Jesus war ja jemand, dem gerade die armen Menschen, die kranken Menschen, die Menschen, die irgendwie am Rand standen, am Herzen lagen. Er ist immer auf sie zu gegangen, hat mit ihnen gesprochen, hat viele von ihnen geheilt. Deswegen wollten die Christen schon früh, dass Jesus im Brot auch zu den Menschen kommen kann, die es nicht zur Messe schaffen: Zu den Kranken. Zu den Menschen im Gefängnis.
Manchmal machen sich deswegen Menschen aus der Messe heraus mit der Eucharistie auf den Weg, um sie zu Menschen zu bringen, die Jesus brauchen. Dann wiederum hört man später am Tag: Da ist ein Mensch krank, der würde sich über die Eucharistie freuen.
Für solche Fälle wird immer Eucharistie aufbewahrt. Weil das für uns ja nicht mehr einfaches Brot ist, sondern Jesus selbst, braucht es dafür einen besonderen Ort. Wir nennen ihn „Tabernakel“ – das bedeutet: Zelt, Hütte. Das ist ein kostbar gestalteter Schrank in unserer Kirche. In der Nähe dieses Tabernakels brennt eine Kerze. Die soll nie ausgehen, weil sie auf Jesu Gegenwart in dieser Kirche hinweist. So nennen wir sie auch „ewiges Licht“.
Such doch mal in Deiner Kirche nach dieser Flamme (in einem roten Glas) – und dann in der Nähe nach einem kostbaren Schränkchen, meist etwas erhöht, auf etwas anderem drauf. Im Video zu dieser Woche zeigen wir Dir den Tabernakel aus wenigstens einer Kirche – und wie man ihn entdecken kann.

Was Du tun kannst …
- In Eurer Kirche den Tabernakel suchen - oder Dir zeigen lassen.
- Üben, um den Zungenbrecher “Eu-cha-ris-tie” aussprechen zu können :-)
- Beten: Eucharistie bedeutet Danksagung. Wofür möchtest Du Danke sagen? Für Menschen … für Dinge … für Erlebnisse … für …
- Aufmalen, was Dir zu diesem Thema in den Sinn kommt; aufschreiben, was dazu basteln …
- …

Jesus,
ich freue mich schon darauf,
dass ich auch bald meine Hände ausstrecken, 
Dir meine leeren Hände hinhalten kann. 
Du wirst sie füllen.
Zwar wird mir nur ein kleines Stück Brot 
auf die leeren Hände gelegt,
aber ich glaube:
Das bist Du.
Du kommst zu mir.
Du kommst mir ganz nahe.
Ich freue mich drauf!

Admin - 18:17 | Kommentar hinzufügen

28.02.2021

“… Unser tägliches Brot gibt uns heute …”

Vielleicht ist es dir bereits aufgefallen. Und falls nicht, dann lies die Überschrift zu dieser Woche einfach noch einmal.
Kommt sie dir bekannt vor? Hast du diesen Satz schonmal gehört, gesprochen oder gebetet?
Ich wette mit Dir, das hast Du! Denn es ist ein Satz aus dem wichtigsten Gebet der Christen, dem: Vater Unser! Du kannst es ja mal kurz beten und dich davon selbst überzeugen, dass ich keinen Unsinn erzähle.
Was steckt denn dahinter, wenn wir “unser tägliches Brot gib uns heute” beten? Für uns ist es (meistens) selbstverständlich, dass wir täglich genug zu Essen haben, dass wir alles haben, was wir zum Leben brauchen. Aber so selbstverständlich es auch für uns ist, so ist es das für viele andere Menschen nicht. Mir wurde das als Kind schon sehr früh klar. Um 19:00 wurde bei uns zu Hause der Fernseher angemacht und meine Eltern schauten die täglichen Nachrichten. Oft setzte ich mich dazu und nicht selten sah ich Bilder von Kindern, von Familien, die anscheinend sehr arm waren und zum Beispiel sogar in Kriegsgebieten lebten. Vielleicht kennst du diese Bilder auch. Manchmal kommt im Fernsehen auch Werbung von “Unicef”, oder “Brot für die Welt”. Beides sind Organisationen, die versuchen, den Hunger auf der Welt zu bekämpfen. Sie verteilen essen und Medikamente, versuchen zu helfen, wo sie können.
Im Vater unser bitten wir unseren Vater, also Gott, um das tägliche Brot, eben weil wir wissen, dass wir alles, was wir zum Leben benötigen, nur durch ihn erhalten. Deshalb sollten wir auch das, was wir haben, mit unseren Mitmenschen teilen.
Da habe ich doch direkt einen Ohrwurm von einem berühmten Familiengottesdienstlied: “…Wenn jeder gibt, was er hat, dann werden alle satt…”. Dieser Liedvers erscheint mir gerade als sehr wahr.
“Unser tägliches Brot?! Was ist das denn eigentlich? Klar, Brot ist ein Grundnahrungsmittel. Wenn du nicht gerade Cornflakes zum Frühstück isst, dann ist du vermutlich Brot. Und samstags oder sonntags gibt es vielleicht auch mal Brötchen. Aber was gibt deinem Leben denn noch “Grund”? Was brauchst du denn noch zum Leben? Oder soll ich besser fragen: Wen brauchst du noch zum Leben? Ohne Mama und Papa geht es doch vermutlich nicht. Und du kannst dich auch glücklich schätzen, wenn du Geschwister hast, Omas und Opas, und ein paar gute Freunde. Denn das sind Menschen, die dich lieben oder dich zumindest super gerne haben! Und Du sie bestimmt auch. Das Gefühl von “geliebt sein” ist das Grundnahrungsmittel für dein Herz, für deine Seele. Dieses Gefühl äußert sich, wenn dir zum Beispiel ganz “warm ums Herz” wird. Es ist das schönste Gefühl, dass ich kenne.

Bibelkuchen

Wie wäre es denn heute mal mit einem Kuchenrezept? Ein leckerer Kuchen ist ja irgendwie ein Grundnahrungsmittel für den Körper und für die Seele. Bei einem Stück Kuchen würde meinem Papa zumindest definitiv auch warm ums Herz werden!
Bei diesem Bibelkuchen-Rezept kann man sich auf originelle und ungewöhnliche Weise mit der Bibel beschäftigen. Die einzelnen Zutaten müssen in einer Art Suchspiel herausgefunden werden. Die Backzutat verbirgt sich hinter der angegebenen Bibelstelle. Ist etwas nicht eindeutig, muss man es dem Kontext entnehmen. Ich denke nicht, dass du in deiner Kinderbibel fündig wirst. Nimm dir am besten eine “normale” Bibel zum Suchen.
Eine kurze Hilfestellung: Die Bibel besteht aus vielen einzelnen Büchern. Wenn wir auf die erste Zutat gucken heißt das also, wir finden die Zutat im Buch der Psalmen, im Kapitel 55 unter Vers 22. Das Buch der Psalmen findet sich außerdem im “ersten”, Teil der Bibel, dem Alten Testament.
Kleiner Tipp.. oder ist es Dir schon selbst aufgefallen?: Alle Zutaten müssen im Alten Testament gesucht werden.
1. 250g Psalm 55,22
2. 6 Stück Jesaja 10,14
3. 1,5 Tassen Richter 14,18
4. 4,5 Tassen 1 Könige 5,2
5. 2 Tassen Levitikus 2,13
6. 1 Tasse Numeri 17,23
7. 1 Prise Levitikus 2,13
8. 3-4 Teelöffel Jeremia 6,20
9. 0,75 Tassen Richter 4,19
10. 3 Teelöffel Backpulver

1+2 schaumig rühren.
Abwechselnd 3+4+9 hinzugeben, dann 7+8 hinzufügen.
6 zerkleinern und mahlen, mit 5 und einem Teil von 4 vermengen und dem Teig zugeben.
Durch das Vermengen wird vermieden, dass die Zutaten auf den Boden des Teiges sinken.
Zuletzt 10 unterziehen.
Anschließend den Teig in eine Kastenform geben und 50 bis 60 Minuten bei 200 Grad Celsius backen.
Viel Spaß beim Rätseln und Backen!

Admin - 12:07 | Kommentar hinzufügen

19.02.2021

Jesus feiert das Abendmahl mit seinen Freunden

Heute gehen wir in der Kirche weiter bis hin zu dem großen Tisch, den wir in der Kirche „Altar“ nennen. In jeder Messe erinnert uns der Priester von dort aus an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Freunden. Jesus war damals mit seinen Jüngern, die alles Menschen jüdischen Glaubens waren, nach Jersualem gekommen, um dort das größte jüdische Fest zu feiern, das Paschafest. Dieses Fest kennt einen genauen Ablauf mit viel Essen, deutenden Worten (alles erinnert an das Sklavenleben in Ägypten und die Befreiung durch Gott mit Hilfe von Moses) und Gebeten. Dabei weiß Jesus, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis seine Feinde ihn kriegen. Deswegen möchte er seinen Freunden eine neue Erinnerung schenken. Mitten in diesem Fest der Befreiung nimmt er deswegen das Brot in seine Hände, bricht es und sagt: Das bin ich. Und auch den Wein nimmt Jesus, segnet ihn und sagt: Das bin ich. Für euch. Nehmt immer wieder Brot und Wein, teilt es und seid Euch gewiss: In diesem Brot und in diesem Wein bin ich Euch ganz nahe.
Das muss für die Jünger ein ganz besonderer Moment gewesen sein. Sie haben gespürt: Wir müssen uns genau merken, was Jesus getan und gesagt hat. Und sie haben es immer weiter erzählt und uns sie haben es auch immer wieder miteinander gefeiert.
Und zwar nicht mehr nur jedes Jahr wie das Paschafest, sondern jede Woche, sogar jeden Tag. Und die Menschen haben gemerkt: In dieser Feier denken wir nicht nur einfach an Jesus. In dieser Feier essen wir nicht nur miteinander. In dieser Feier, im Brot und im Wein kommt uns Jesus unfassbar nahe. Im Brot, im Wein, kommt Jesus in uns.
Für mich ist das eine Fortsetzung dessen, wie uns Gott von Anfang an gezeigt hat, wie sehr Er uns liebt. Er hat uns geschaffen – und gesagt: Du bist gut.
Er hat in Jesus unser Leben geteilt und uns erzählt, wie gut Gott ist und wie sehr Er uns liebt. Er kommt uns ganz nah im Brot und lässt uns nie wieder allein. Ich esse ihn ja, nehme ihn in mich auf. Näher geht es nicht mehr. Es bleibt ein Stück Brot, wir können es genau so essen. Wir dürfen aber daran glauben: In diesem Brot empfangen wir Jesus.
Freut Ihr Euch schon darauf, ihn bei Eurer Erstkommunion das erste Mal empfangen zu dürfen?

Was Du tun kannst …
- Ein Stück Brot ganz bewusst wahrnehmen: Gründlich anschauen, dran riechen, es langsam essen - so lange kauen, bis sich der Geschmack verändert.
- Die Abendmahlsgeschichte nachspielen.
- Die Abendmahlsgeschichte in Deiner Kinderbibel suchen und lesen.
- Ein Bild vom Abendmahl malen
- Mit Deinem KoVo-Paten / Deiner KoVo-Patin ein Stück Brot teilen.
- Überlege: Gibt es etwas, was Du mit jemandem teilen kannst? Pausenbrot, eine Süßigkeit, Zeit …
- …

Jesus feiert das Abendmahl mit seinen Jüngern: Matthäus 26, 26-28

Admin - 09:36 | Kommentar hinzufügen