Kommunion-Vorbereitung
im Pastoralverbund Warburg

22.12.2020

Frohe Weihnachten!

Liebes Kommunionkind,
wir möchten Dir und Deiner Familie und allen Menschen, die Dir wichtig sind, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen! Hoffentlich könnt Ihr die festlichen Tage genießen!
Weihnachten ist ein wunderbares Familienfest. Weihnachten ist aber auch das Geburtstagsfest Jesu. Obwohl wir nicht genau wissen, wann Jesus geboren worden ist, wollte man das doch feiern. Da hat man sich damals (vermutlich) unter den üblichen Festen umgeschaut und das Fest des „Sol invictus“, also der unbesiegbaren Sonne gefunden. Das wurde zur Wintersonnenwende gefeiert, wenn also die Tage wieder länger und die Nächte kürzer werden. Von Jesus, dem Licht der Welt, zur Sonne war es ja nicht weit.
Wenn ich über Weihnachten nachdenke, dann staune ich immer wieder, was für einen großartigen Gott wir haben. Gott hat die Welt geschaffen. Und die Menschen. Und Gott sagt: Das war gut! Menschen sind großartig! Ich habe sie lieb – jeden einzelnen und jede einzelne von ihnen.
Damit hätte Er es auch gut sein lassen können. Die Menschen machen ihr Ding auf der Erde, Gott liebt die Menschen. Die Menschen erzählen vielleicht auch gegenseitig davon, dass da ein Gott ist, der sie erschaffen hat und der sie liebt.
Aber Gott möchte uns das auch erleben lassen, dass Er uns liebt. Von allen Möglichkeiten, die Er dafür hatte, wählt Er diese aus: Ein Teil von Ihm, Jesus, kommt selbst als Mensch auf die Erde. Gott ist zwar der Schöpfer, der Allmächtige – und doch möchte Er uns ganz nahe kommen, unser Los und Schicksal teilen. Und wird Mensch. Wir müssen also nicht mehr nur daran glauben, dass unsere Freude und unser Leid Gott auch interessiert – Gott lernt es selber kennen. Und zwar von Anfang an – denn Er kommt ja nicht als Erwachsener Superman (oder Superwoman) auf die Erde, sondern als kleines Kind. Geboren von einer Frau. Abhängig.
Damit weiß Jesus, wie es sich anfühlt, ein 8-jähriges Kind, ein x-jähriger Erwachsener zu sein. Jesus weiß, wie es sich anfühlt, traurig zu sein oder krank zu sein. Jesus weiß, wie es sich anfühlt, wenn Freunde einen verlassen und wenn man ganz allein ist. Jesus weiß, wie es sich anfühlt, neue Freunde zu gewinnen und richtig beliebt zu sein – auch die guten Seiten des Lebens kennt er.
Natürlich hätten wir das auch so von Gott gewusst. Aber Weihnachten erinnert uns daran, dass wir – Du und ich – Gott so wichtig sind, dass Er es uns einfacher machen wollte, daran zu glauben.

Was du tun kannst …
- Dein Weihnachtsfest genießen :-)
- Jedem, den Du heute siehst, eine kleine Freude machen. Das muss nichts großes sein - das kann etwas klitzekleines, unauffälliges sein. Vielleicht sogar etwas, was Du nicht tust … Überleg einfach, was der oder die gern mag.
- Eure Krippe mal genau anschauen.
- Die Weihnachtsgeschichte mit Eurer Krippe nachstellen / nachspielen.
- Eine besondere Figur für Eure Krippe machen: Ein Kind, ein Tier, ein … Mit den Materialien, die Du grad hast. Und sei es eine Papierfigur.
- Ausflug: Eine Krippentour machen. Eure Kirche und vielleicht noch eine oder mehrere andere aufsuchen und die Krippe anschauen.
- Gebet: Mit dem Kind in der Krippe ins Gespräch kommen.
- Die Stilleübung selber passend für Weihnachten abwandeln.
- Einen Strohstern basteln, einen Papierstern, ein …
- Oft gibt es gerade über die Weihnachtsfeiertage ganz schön viel, an das “man” denken muss. Kannst Du da bei irgend etwas mithelfen, beitragen?
- Weihnachtsmusik hören oder machen.
- Dein Glücksteelicht verschenken.

Lieber Jesus,

du bist ein Mensch geworden.
Du hast als kleines Baby gelebt.
Du warst ein kleines Kind
von armen Eltern.
Maria und Josef hatten ja nicht viel.
Sie hatten noch nicht einmal genug Geld,
um sich die Übernachtung in einem Haus zu kaufen.
Jesus,
hilf uns - mir und meiner Familie -,
dass wir ein schönes Weihnachtsfest haben.
Ich mag auch an andere Menschen denken,
an … und … und … …
Segne uns alle
und alle Menschen überall.
Amen.

Admin - 11:33 | Kommentar hinzufügen